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Fütterung

Gutes Hundefutter erkennen: Was gehört wirklich in einen guten Napf?

Autorin: Nadine Fastl · Tierheilpraktikerin

Heller Golden Retriever neben einem ausgewogenen Futternapf mit natürlichen Zutaten
Heller Golden Retriever neben einem ausgewogenen Futternapf mit natürlichen Zutaten

Transparenzhinweis: Bilder und Inhalte wurden mithilfe von KI erstellt und von NOVAS VET redaktionell geprüft und bearbeitet.

Die Frage „Welches Hundefutter ist gut?" lässt sich nicht allein mit einer Marke oder einer langen Zutatenliste beantworten. Entscheidend ist, ob das Futter vollständig, zum Hund passend und im Alltag gut verträglich ist. NOVAS VET setzt dabei auf ausgewählte, getreidefreie Rezepturen und eine ruhige, schrittweise Futterumstellung. Dieser Leitfaden zeigt, worauf du beim Etikett, bei der Futtermenge und bei einer Umstellung achten kannst.

1. Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel?

Der wichtigste Blick geht auf die rechtliche Bezeichnung. Ein Alleinfuttermittel ist dafür vorgesehen, den täglichen Nährstoffbedarf der angegebenen Tierart und Lebensphase bei korrekter Fütterung vollständig zu decken. Ein Ergänzungsfuttermittel — etwa viele Snacks, Öle oder Mineralmischungen — reicht allein nicht aus.

Bei selbst zusammengestellten Rationen, BARF oder dauerhaftem Ergänzungsfutter sollte die Nährstoffversorgung fachlich berechnet werden. Mehr Zutaten oder mehr Zusätze bedeuten nicht automatisch eine bessere Versorgung.

  • Passt das Futter zur Tierart und Lebensphase?
  • Steht „Alleinfuttermittel" auf der Verpackung?
  • Sind Fütterungsmenge und Energiegehalt nachvollziehbar?

2. Eine verständliche Zusammensetzung

Eine nachvollziehbare Deklaration hilft dir zu erkennen, welche Protein- und weiteren Zutaten enthalten sind. Begriffe wie Lamm, Huhn oder klar benannte Gemüse- und Pflanzenbestandteile sind leichter einzuordnen als unklare Sammelbezeichnungen. Trotzdem entscheidet nicht ein einzelner Prozentwert über die Qualität: Verarbeitung, Verdaulichkeit, Nährstoffbalance und die individuelle Reaktion des Hundes gehören zusammen.

Ein empfindlicher Hund profitiert häufig von einer ruhigen, überschaubaren Fütterung. Ständiger Sortenwechsel, viele Kauartikel und zahlreiche Ergänzungen gleichzeitig machen es schwer, Reaktionen zuzuordnen.

3. Warum NOVAS VET getreidefreie Rezepturen bevorzugt

NOVAS VET empfiehlt grundsätzlich getreidefreie Rezepturen. Diese Auswahl hat sich in unserer langjährigen praktischen Arbeit besonders bei empfindlichen Hunden bewährt und hält die Zusammensetzung für Tierhalter übersichtlich.

Getreidefrei bedeutet jedoch nicht automatisch kohlenhydratfrei. Kartoffeln, Erbsen oder andere pflanzliche Bestandteile können weiterhin enthalten sein. Entscheidend bleibt deshalb immer die vollständige Rezeptur und nicht nur ein einzelner Begriff auf der Verpackung.

4. Die passende Futtermenge finden

Die Herstellerangabe ist ein Startwert, keine unveränderliche Vorschrift. Alter, Aktivität, Kastrationsstatus, Körperbau und Leckerchen verändern den Energiebedarf. Beobachte Gewicht und Körperform regelmäßig. Rippen sollten gut tastbar sein, ohne deutlich hervorzustehen; von oben sollte eine Taille erkennbar bleiben.

Wiege die Tagesration anfangs ab und rechne Snacks mit ein. Verändert sich das Gewicht, wird die Menge schrittweise angepasst. Bei Wachstum, Trächtigkeit, Erkrankungen oder starkem Über- beziehungsweise Untergewicht ist eine individuelle Beratung besonders wichtig.

5. Hundefutter langsam und konsequent umstellen

Eine Futterumstellung gelingt meist besser schrittweise. Bei empfindlichen Hunden kann der Anteil des neuen Futters täglich um ungefähr fünf Prozent erhöht werden. So dauert die vollständige Umstellung etwa zwei bis drei Wochen. Weniger empfindliche Hunde kommen häufig auch mit sieben bis vierzehn Tagen gut zurecht.

Werden gleichzeitig Ergänzungsfuttermittel eingeführt, sollten diese nacheinander und zunächst in kleiner Menge begonnen werden. Erst wenn eine neue Komponente gut vertragen wird, folgt die nächste. So bleibt erkennbar, worauf der Hund reagiert.

Beobachte währenddessen Appetit, Kot, Blähungen, Erbrechen, Haut und Allgemeinbefinden. Wird der Kot deutlich weicher oder sinkt der Appetit, gehe einen Schritt zurück. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wird die Umstellung gestoppt und abgeklärt.

  • Neues Futter in kleinen Schritten erhöhen
  • Leckerchen und zusätzliche Produkte überschaubar halten
  • Jede neue Komponente einzeln beobachten
  • Nach erfolgreicher Umstellung konsequent bei der gewählten Fütterung bleiben

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6. Warum wir Das Gesunde Tier empfehlen

NOVAS VET arbeitet mit ausgewählten Produkten, die sich in unserer praktischen Arbeit über Jahre bewährt haben. Bei Das Gesunde Tier finden Tierhalter klar aufgebaute Fütterungskonzepte, eigene Rezepturen sowie getreidefreie Trocken- und Nassfuttervarianten für unterschiedliche Ausgangssituationen.

Je nach Hund kann zunächst ein leicht verdauliches Futter oder später eine kaltgepresste Rezeptur sinnvoll sein. Statt mehrere Sorten gleichzeitig auszuprobieren, empfehlen wir eine klare Basis und eine langsame, gut beobachtete Umstellung.

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Wann du nicht selbst weiterprobieren solltest

Anhaltendes Erbrechen oder Durchfall, Blut im Kot, deutliche Schmerzen, starke Mattigkeit, Futterverweigerung oder eine schnelle Verschlechterung gehören zeitnah in tierärztliche Hände. Bei Welpen, Senioren und chronisch erkrankten Hunden sollte früher Rücksprache gehalten werden.

Häufige Fragen

Warum empfiehlt NOVAS VET getreidefreies Hundefutter?

Wir bevorzugen getreidefreie Rezepturen, weil sie sich in unserer langjährigen praktischen Arbeit besonders bei empfindlichen Hunden bewährt haben und eine übersichtliche Fütterungsbasis ermöglichen. Entscheidend bleibt dennoch die vollständige Zusammensetzung des Futters.

Wie lange dauert eine Futterumstellung?

Häufig sind sieben bis vierzehn Tage sinnvoll. Bei empfindlichen Hunden kann die Umstellung über zwei bis drei Wochen erfolgen, indem der Anteil des neuen Futters täglich nur geringfügig erhöht wird.

Sollte man mehrere Futtersorten abwechseln?

Nicht zwingend. Gerade bei empfindlicher Verdauung ist eine stabile, überschaubare Fütterung oft leichter zu beurteilen als häufige Wechsel.

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